Goldener Herbst in wärmenden Thermen

Einfach mal abtauchen:  Thermen und Bäder bringen ein Stück Sommer zurück.

Einfach mal abtauchen: Thermen und Bäder bringen ein Stück Sommer zurück.

Die goldenen Herbsttage – sie gehen dahin Und bald schon zieht Nebel auf, die Nächte werden frostig-kalt und die ersten Erkältungen kündigen sich an. Zeit, sich und dem Körper etwas Gutes zu tun und Wärme zu tanken. Wie gut, dass es ganz in der Nähe Orte gibt, an denen es auch im Winter noch sommerlich warm ist.

Denn die Region an der Rheinebene ist nicht nur mit vielen Sonnenstunden gesegnet. Aufgrund der geologischen Beschaffenheit gibt es zudem eine Vielzahl an Thermalquellen. Wer die Wassertemperaturen studiert, stellt fest: Die Angaben lesen sich wie aus dem Reisekatalog – nur, dass wir dafür gar nicht bis in die Karibik, nach Thailand oder auf die Seychellen fliegen müssen.

Meist liegen die Wassertemperaturen bei wohligen 32 bis 34 Grad. In der Baden-Badener Caracalla-Therme steigen sie je nach Becken bis auf 38 Grad und in einer Felsengrotte können Badbesucher zwischen heiß und kalt wechseln.

Im Freiburger Eugen-Keidel-Bad beginnt der Badespaß bei 28 Grad und steigert sich in Stufen bis auf 40 Grad im Quellbecken und in den Ruheräumen lässt sich’s beim Blick in den Wald entspannen.

Der Alltag bringt Sie mal wieder auf die Palme? Zeit, runterzukommen und sich das tropische Gewächs lieber vom Liegestuhl aus zu betrachten. In der Palmenoase des Badeparadies’ Schwarzwald in Titisee-Neustadt können Besucher einen Cocktail an der Bar trinken und die Ruhe unter Palmen genießen, während sich nebenan im Galaxy die jüngere Generation austobt.

Lust auf einen Kurzurlaub in Japan, Marokko, Indien oder der Türkei? Dann kann sich ein Besuch der Wellnessbereiche der Vita-Classica-Therme in Badenweiler lohnen oder aber man genießt das 32 Grad warme Wasser in der Kuppelhalle mit ihren römisch gestalteten Säulen.

Im sogenannten Behaglichkeitsbereich von 34 bis 36 Grad befindet sich auch das Wasser des Thermalbads in Bad Bellingen, wo kostenlose Wassergymnastik angeboten wird.

Salz auf der Haut können die Besucher im Sole Uno in Rheinfelden spüren. Von leicht salzig bis hin zum Intensivsolebecken mit Unterwasserklängen, Lichtspielen, 36 Grad und einem Salzgehalt von zwölf Prozent reicht die Palette. Wem das nicht reicht, der lässt sich mit Birkenzweighieben beim russischen Wenik-Ritual in der Sauna einheizen.

Es muss nicht immer Therme sein, um sich ein Stück vom Sommer zurückzuholen: Wer sich nach Meer und Wellen wie an der Nordsee sehnt, kann sich im Laguna in Weil am Rhein in die Brandung des Wellenbeckens stürzen. Und das, ganz nordsee-untypisch, ohne zu frieren bei 30 Grad Wassertemperatur. Oder man steigt ins 40 Grad heiße Feuerbad und kühlt anschließend wieder auf Herbstniveau ab – im 15 Grad kalten Eisbad.
Ronja Vattes

– Erschienen am 29. September 2014 in der Freizeit-Beilage der „Badischen Zeitung“ http://bit.ly/rovrf290914therme

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s