Als Papa (noch) ausgeschlafen zur Arbeit kam

Das richtige Bett für den Nachwuchs macht Mama das Leben leichter und lässt Papa ausgeschlafen zur Arbeit kommen. Bild: Anselm Bußhoff

Das richtige Bett für den Nachwuchs macht Mama das Leben leichter und lässt Papa ausgeschlafen zur Arbeit kommen. Bild: Anselm Bußhoff

Die Erwartung war groß, die Enttäuschung anfangs nicht minder. Das neue Kinderbett „Babybay“, so hatte der Anbieter versprochen, würde die Nächte mit dem sich bald einstellenden Nachwuchs für Kind, Mama und Papa wesentlich erleichtern. Einfach das Baby hinein-, sich selbst ins eigene Bett daneben legen – und liegen bleiben. Kein nächtliches Aufstehen mehr! Für viele Eltern ein Traum.

Doch nach wochenlanger Wartezeit traf eine Lieferung ein, wie sie selbst Kunden eines großen schwedischen Möbelhauses nicht schlechter erwarten würden: An der Matratzenauflage war einer der vier Halter abgebrochen, die Hälfte der Beschläge fehlte und beim Versuch, wenigstens das zu montieren, was vorhanden war, versagte ein weiterer Halter den Dienst. An einen Zusammenbau des in der Form eines halben Ovals gestalteten Bettchens war nicht zu denken. Der Traum von ruhigen Nächten – fürs Erste ausgeträumt!

Da der Nachwuchs noch weiter auf sich warten ließ, blieb Zeit zur Reklamation. Nach einem Telefonanruf beim Hersteller des Bettchens, der in Alling bei München ansässigen Firma Tobi, ging alles rasch: Ein neues Bett wurde – im Tausch gegen das defekte – per Post geliefert und konnte problemlos aufgebaut werden. Selbst die Höhenjustierung der Matratze bereitete dank stufenloser Verstellbarkeit keinerlei Schwierigkeiten. Zwei ebenfalls recht variable Halter, die am Elternbett eingehängt werden, tragen dazu bei, dass das Kinderbett stabil steht und sich nicht „selbstständig“ machen kann. Nicht nur den Eltern gefiel’s, selbst die Hebamme war jetzt begeistert.

Befürchtungen des Papas, der Nachwuchs könne zu oft im „Babybay“ neben der Mama liegen und er somit den Kürzeren ziehen, waren ebenfalls schnell zerstreut. Schließlich lässt sich das elf Kilogramm leichte Bett in der Größe eines Stubenwagens ohne großen Aufwand an der anderen Seite des Elternbettes anbringen. Ein als Zubehör erhältliches Gitter ermöglicht zudem, die offene Seite zu schließen und das Bett irgendwo „frei“ hinzustellen. Ist das Kind dem Bettchen entwachsen, kann dieses unter anderem als Kinder(hoch)stuhl oder -bank, Spiel-, Schreib- oder Puppenwickeltisch genutzt beziehungsweise umgebaut werden.

Mama nahm die Zeit nach der Geburt des zweiten und dritten Kindes jedenfalls weit gelassener. War es doch beim Erstgeborenen vor allem das nächtliche Aufstehen, dass ihr in den Monaten des Stillens mächtig zugesetzt hatte. Umstellen mussten sich auch die Arbeitskollegen des Papas. „Da kommt der junge Vater wieder ausgeschlafen zur Arbeit“, witzelten sie bei dessen Anblick oft und gerne. „Babybay“ vermochte den Wahrheitsgehalt dieser Bemerkungen gewaltig zu steigern.
Anselm Bußhoff

BABYBAY
Der Erfahrungsbericht stammt aus einer Zeit, die wir inzwischen hinter uns gelassen haben. Die Kinder sind dem Bettchen längst entwachsen und Ausschlafen ist angesichts des frühmorgendlichen Unterrichtsbeginns der Jugend ebenfalls Geschichte. Doch das Bettchen scheint auch andere Eltern sowie Innovationsexperten überzeugt zu haben. Jetzt erhielt Babybay original beim Plus X Award – dem weltgrößten Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle – im Bereich Familie und Kinder eine Auszeichnung in der Kategorie Funktionalität. Zudem wurde es als bestes Produkt des Jahres 2014 ausgezeichnet.
http://www.babybay.de

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