Zeit zum Träumen

Auftakeln für den großen Auftritt: Clown Jimmy Folco, Italiener mit Wohnsitz in Prag, hatten in der vergangen Circolo-Sasion die Lacher auf seiner Seite.  Bild. Anselm Bußhoff

Auftakeln für den großen Auftritt: Clown Jimmy Folco, Italiener mit Wohnsitz in Prag, hatte in der vergangen Circolo-Sasion die Lacher auf seiner Seite. Bild. Anselm Bußhoff

Was haben fliegende Frauen, wirbelnde Gitarren, tanzende Männer und ein Seelöwe gemeinsam? Üblicherweise nichts. Doch in Freiburg bald sehr viel: Sie alle werden ab 21. Dezember im Weihnachtszirkus Circolo zu sehen sein. Hochkarätige internationale Künstler werden die Manege mit Leben erfüllen und dem Publikum eine Mischung aus Artistik, Akrobatik, Tanz, Clownerie und Comedy bieten.

Es ist dieser besondere Moment, wenn das Plaudern, das Geraschel im Zirkuszelt verstummt, sich die Dunkelheit über die Stuhlreihen legt, das Publikum die Luft anzuhalten scheint – während Künstler und Organisatoren hinter den Kulissen ein letztes Mal tief durchatmen: Die Musik des Orchesters erklingt, die Scheinwerfer flammen auf, lassen die Manege erstrahlen – die Show beginnt! Es ist dieser Moment, der vielleicht der verheißungsvollste einer jeden Vorstellung im Circolo ist, diese ersten Sekunden, wenn sich die Anspannung von Artisten wie Zuschauern löst, die Vorstellung in Fahrt kommt und alle in ihren Bann zieht.

Dann liegt ein Jahr des Telefonierens, Recherchierens und Aushandelns, des Zusagen und Absagen Einholens, des Sichtens und Abwägens hinter den Organisatoren Christoph Mack und Adelheid Hetzel-Mack, um auch 2013 wieder ein buntes, familientaugliches und abwechslungsreiches Programm präsentieren zu können. Wenn man Christoph Mack fragt, was das Spektakulärste an der diesjährigen Ausgabe des Circolos ist, gerät sein sonst so reger Wortfluss kurz ins Stocken, zu viele Höhepunkte wollen da gleichzeitig genannt werden: „Eine Weltnummer ist die Handvoltage von Quinterion, drei Männer wirbeln eine Frau durch die Luft – das geht richtig hoch hinauf“, sagt Mack und redet sich wieder in Schwung: „Diese vier Artisten zu bekommen, war richtig schwierig – vier Jahre hat es gedauert“, erzählt Mack und schwärmt gleich weiter: „Und dann die Nummer des tschechischen Hochseilartisten Ladislav Diabolo Kaiser, das ist Nervenkitzel pur.“

Die Liste lässt sich ohne Probleme erweitern: Wären da doch noch die deutsche Artistin Bianca am Vertikalseil, der Schwede Eric Ivarsson auf dem Einrad, die Trampo Brothers aus Kiew mit dem tollpatschigen Pavel, das Duo Nonstop mit ihrem akrobatischen Tango auf Rollen oder die Berliner Battle Beasts mit ihrer tänzerischen Handstand-Akrobatik.

„Aber wir freuen uns auch, wieder Künstler aus der Region dabei zu haben, wie das Duett Complett aus Freiburg“, betont Mack, der selbst drei Jahre lang als Moderator durch die Show führte. Dieses Jahr wird das wieder Sammy Tavalis übernehmen. Der Komiker sorgt für Stimmung zwischen den Nummern und wird galant auch die einzige Tiernummer ankündigen: Der Engländer Patrick Burke wird mit seinem Kollegen Roger im Nu die Herzen der Zuschauer erobern – denn wer kann schon dem Charme eines Seelöwen widerstehen? Ronja Vattes

Weihnachtszirkus Circolo, Freiburg, Messegelände, Samstag, 21. Dez., bis Samstag, 5. Jan., täglich Vorstellungen um 15 und 19 Uhr (spielfrei am 23. und 24. Dez. sowie am 1. Jan.), Tickets von 17 bis 42 Euro sowie alle Infos unter: http://www.circolo-freiburg.de

– Mit Leib und Seele Clown – ein Beitrag aus der „Badischen Zeitung“ vom 2. Januar 2013 http://mehr.bz/maf33

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