Zwischen den Welten

Der Moment, in dem unsere kleine Welt den Atem anhält: eine Fähre zwischen den Welten

Der Moment, in dem unsere kleine Welt den Atem anhält: eine Fähre zwischen den Welten – Foto: Anselm Bußhoff

Was würde es anderswo für ein Genörgel unter den Kindern geben: „Ochneee, nicht schon wieder sooo lange fahren!“ Doch hier: kein bisschen Protest. Stattdessen Kinder, die sich ratzfatz selbstständig anziehen, schneller fertig als ihre Eltern und vor Aufregung und Freude kaum noch zu halten sind. Von unserem Obsthof im Alten Land südlich von Hamburg wollen wir in die große Stadt fahren. Macht schlappe 45 Minuten Fahrtzeit. Doch rund 25 Minuten davon fahren wir mit der Fähre der Linie 62 von Finkenwerder bis Landungsbrücken in Hamburg. Das sind 25 Minuten Abenteuer aus Kindersicht und pures Urlaubsglück aus Elternsicht. Raus aus dem Alltag im Format einer Sandelkiste, Wickeltasche oder Legobox, rauf aufs Schiff, Wind in den Haaren, den Geruch der Elbe in der Nase und die ganz große Welt vor Augen: Containerschiffe aus Übersee, die MS Deutschland im Trockendock, das Ballett der riesigen Kräne im Hamburger Hafen, ein grandioser Blick auf diese Stadt voller Möglichkeiten. Eine Fahrt zwischen den Welten – und ja, der Weg ist das Ziel. Ronja Vattes

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